5G ermöglicht eine bedarfsgerechte Vernetzung mit hoher Bandbreite, niedriger Latenz und hoher Verbindungszahl. (Bild: Pixabay)

Als Leuchtturmprojekt in Baden-Württemberg entsteht am Campus Schwarzwald ein 5G-Testfeld, das unter der Konsortialführerschaft der Fraunhofer Gesellschaften IPA und IAO koordiniert wird.

Mit beteiligt sind zudem mittelständische Unternehmen aus Produktion, Intralogistik und Logistik sowie ein Technologieprovider. Ebenso zu nennen sind der Campus Schwarzwald sowie die Hochschule Reutlingen. Ziel des “Transferzentrums 5G für kleinere und mittelständische Unternehmen” ist es, Ergebnisse aus der laufenden 5G-Forschung zu verstehen und in die experimentelle Erprobung von Anwendungen zu bringen. Für die Region entsteht ein wichtiger Anlaufpunkt für nationale und internationale Forschungsprojekte, um Vorstudien zur Produktentwicklung sowie Testcenter für Produkttests für die 5. Mobilfunkgeneration zu generieren.

Wichtig ist dabei, dass solche Testfelder für die drahtlose Kommunikation in Nahe-Echtzeit neue Freiheitsgrade in Produktion und Intralogistik erschließen. Beispiele sind die exakte Positionierung frei beweglicher und mit Arbeitskräften kollaborierender Roboter, intelligente, autonome Flurförderfahrzeuge, Tracking/Lokalisierung von Werkzeugen oder Halbzeugen.

5G ist dadurch in der Lage, den weiteren Weg für Industrie 4.0, autonomes Fahren oder smarte Energiesysteme mit zu bereiten. Kleine und mittelständische Unternehmen können ihre Innovationskraft mit den Möglichkeiten neuartiger 5G-Anwendungen koppeln. Dabei ermöglicht 5G bedarfsgerechte Vernetzung mit hoher Bandbreite, niedriger Latenz und hoher Verbindungszahl. Smarte Dienste für Produkte oder innovative Dienstleistungen und datengetriebene Anwendungen werden stärker befähigt als jemals zuvor. Weitere exemplarische Anwendungsgebiete sind Blockchain-Anwendungen, Drohnen-Transporte, Digitales Industrial Engineering und VR-/AR-Szenarien in der Informationslogistik.