Walter Haas (CTO / CSO Huawei Germany) sorgt sich um die mittelständischen Unternehmen in Deutschland, die mehr und mehr den Anschluss an die Innovationskraft in Asien verlieren.

Im vierten Teil der Video-Serie „5 Fragen zu 5G – Fokus Campusnetze“ ruft Walter Haas (CTO / CSO Huawei Germany) vehement dazu auf, nicht noch länger auf irgendwelche Release-Wechsel zu warten, sondern “einfach mal etwas zu versuchen”. Er wünscht sich mehr Dynamik in Deutschland. Allerdings fehle den kleinen und mittelständischen Unternehmen dazu oft das “Enabling” und das notwendige Grundverständnis. Da sei der für Anfang April angekündigte FUENF-G-Testkoffer für den Mittelstand ein hilfreicher Ansatz.

Um die “großen Jungs” macht er sich dagegen keine Sorgen; zumal die bei all den Innovationen, die in China bereits laufen, ohnehin schon dabei sind. Leider nennt er keine Namen, sondern hält sich an die Regeln. Konkret wird er bei möglichen Anwendungen in Häfen, wo Container-Kräne bereits komplett ferngesteuert agieren – da ist es nur noch ein kleiner Schritt bis zum autonomen Betrieb. In China passiere wirklich viel – v.a. im Automobil- und Anlagenbau, das seien nicht nur überzogene Warnungen.

Beachtliche Einsparpotentiale schreibt er auch dem Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) in den Produkten zu. Diese Möglichkeiten sollten genutzt werden, statt über ethische Fragen vermeintlich “großer KI” zu diskutieren.

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Schauen Sie jetzt das Exklusiv-Interview mit Walter Haas (CTO / CSO Huawei Germany)!

Die “5 Fragen” sind übrigens:

Welche Produkte fehlen, um Campus-Netze aufzubauen?
Welches ist der größte Nutzen, den Sie sich versprechen?
Wie hoch sind die Investitionen?
Mit welchen Partnern wird das Netz umgesetzt?
Welche strategischen Innovationen sind – über die Datenübertragung hinaus zu erwarten?