In China geht der Ausbau von 5G trotz Corona-Krise schnell voran (Bild: Pixabay)

China untermauert seine Position als eines der Top 5G-Länder. Trotz der Corona-Krise spielt das Land nach wie vor in einer Liga mit Südkorea, den USA und Japan, die den Ausbau von 5G ebenfalls stark unterstützen und verhältnismäßig hohe Abdeckungen erreichen.

Laut einem Bericht der GSM Association, eine weltweite Industrievereinigung der Mobilfunkbetreiber, sind in China bereits über 160.000 5G-Basisstationen im Einsatz. Zum Vergleich: 2018 gab es in Deutschland insgesamt 55.000 aktive LTE-Basisstationen. Wie Benjamin Kalt vom Portal chinahandys.net vorrechnet, ist der Vergleich aber nicht ganz fair, da China auch 26 Mal so groß ist wie Deutschland ist. Mit 6150 5G-Masten, so die Rechnung, wäre Deutschland gleichauf. Die aktuelle Anzahl von 5G-Sendemasten dürfte ein Bruchteil dieser Zahl sein.

Laut Informationen der GSMA sollen bereits mehr als 50 Städte in China mit 5G versorgt sein. Zudem erwartet die GSMA, dass bis 2025 die Hälfte des gesamten mobilen Netzwerks des Landes über 5G realisiert werden soll. Dafür sollen Investitionen in Höhe von umgerechnet knapp 170 Milliarden Euro nötig sein.

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